M3 GMC Selbstfahrende 75 mm Panzerabwehrkanone und Feuerunterstützungsfahrzeug
Der M3 75 mm Gun Motor Carriage, kurz M3 GMC, war ein amerikanisches Panzerabwehr- und Feuerunterstützungsfahrzeug aus der frühen Phase des Zweiten Weltkrieges. Es kombinierte das bewegliche Fahrgestell des M3-Halbkettenfahrzeugs mit einer nach vorn feuernden 75-mm-Kanone.
Die Hauptbewaffnung war die 75-mm-Kanone M1897A4, eine amerikanische Weiterentwicklung der berühmten französischen Canon de 75 modèle 1897. Das Geschütz wurde mit einem Schutzschild auf einer Sockellafette im offenen hinteren Kampfraum montiert. Wegen des begrenzten Seitenrichtbereichs musste für größere Zielwechsel das gesamte Fahrzeug ausgerichtet werden.
Der M3 GMC wurde ursprünglich als schnell verfügbare, selbstfahrende Panzerabwehrwaffe entwickelt. Erste Fahrzeuge gelangten bereits Ende 1941 auf die Philippinen. Der bekannteste Einsatz erfolgte während der Kämpfe in Nordafrika, wo der M3 GMC zu den wichtigsten amerikanischen Panzerabwehrfahrzeugen gehörte. Später wurde er auch auf Sizilien sowie durch das US Marine Corps im pazifischen Raum eingesetzt.
Mit dem Auftreten stärker gepanzerter deutscher Kampfpanzer verlor die 75-mm-Kanone zunehmend an Wirksamkeit. Neuere vollständig gepanzerte Jagdpanzer wie der M10 und der M18 lösten den M3 GMC bei der US Army ab. Im Pazifik blieb das Fahrzeug dagegen länger für die direkte Feuerunterstützung gegen Feldstellungen, Bunker und leichter gepanzerte japanische Fahrzeuge im Einsatz.
Das Modell eignet sich hervorragend für US-Army- und US-Marine-Corps-Dioramen des Zweiten Weltkrieges, Panzerabwehrstellungen, Nordafrika-, Sizilien- und Pazifikszenen sowie Darstellungen früher amerikanischer Panzerjägereinheiten.
Produktdetails
- Fahrzeug: M3 75 mm Gun Motor Carriage
- Kurzbezeichnung: M3 GMC
- Ursprüngliche Entwicklungsbezeichnung: T12
- Fahrzeugtyp: Selbstfahrende Panzerabwehrkanone und Feuerunterstützungsfahrzeug
- Basisfahrzeug: M3 Half-track Personnel Carrier
- Herkunftsland: USA
- Hersteller: Autocar Company
- Nutzer: US Army, US Marine Corps und weitere alliierte Streitkräfte
- Standardisierung im Jahr 1941
- Etwa 2.100 Fahrzeuge der Ausführungen M3 und M3A1 hergestellt
- Erste amerikanische standardisierte selbstfahrende Panzerabwehrwaffe des Zweiten Weltkrieges
- Schnelle Entwicklung unter Verwendung bereits vorhandener Fahrzeug- und Geschützkomponenten
- Einsatz auf den Philippinen, in Nordafrika, auf Sizilien und im pazifischen Raum
- Bei der US Army im März 1944 als nur noch eingeschränkt standardisiert eingestuft
- Im September 1944 offiziell als veraltet erklärt
- Beim US Marine Corps bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges weiterverwendet
- Besatzung: Fünf Personen
- Fahrer, Kommandant und drei Angehörige der Geschützbedienung
- Nach oben und hinten offener Kampfraum
- Leichte Panzerung gegen Infanteriewaffen und Artilleriesplitter
- Klappbare gepanzerte Sichtblenden am Fahrerhaus
- Großes, mit der Kanone schwenkendes Geschützschild
- Hauptbewaffnung: 75-mm-Kanone M1897A4
- Amerikanische Ausführung der französischen 75-mm-Feldkanone modèle 1897
- Geschützlafette: Mount M3
- Manuell gerichtete und geladene Waffenanlage
- Seitenrichtbereich: Etwa 19 Grad nach links und 21 Grad nach rechts
- Höhenrichtbereich: Etwa −10 bis +29 Grad
- Munitionsvorrat: Bis zu 59 Geschosse
- Verschuss von panzerbrechender, hochexplosiver und weiterer 75-mm-Munition möglich
- Verwendete panzerbrechende Geschosse unter anderem M61 APC und M72 AP
- M48-Sprenggranaten zur Bekämpfung von Infanterie, Feldstellungen und Befestigungen
- Panzerbrechendes Geschoss mit einer Mündungsgeschwindigkeit von etwa 610 m/s
- Durchschlagsleistung von etwa 76 Millimetern Panzerstahl auf rund 900 Meter unter günstigen Bedingungen
- Keine serienmäßige fest eingebaute Sekundärbewaffnung
- Persönliche Handwaffen für die Selbstverteidigung der Besatzung mitgeführt
- Funkgerät zur Verbindung mit Panzerjäger- und Infanterieeinheiten
- Kombination aus gelenkten Vorderrädern und angetriebenen Gleisketten
- Gute Straßengeschwindigkeit und ausreichende Geländegängigkeit
- Motor: White 160AX, Sechszylinder-Ottomotor
- Motorleistung: Etwa 147 PS
- Gefechtsgewicht: Etwa 9 bis 10 Tonnen
- Länge: Etwa 6,22 Meter
- Breite: Etwa 2,15 Meter
- Höhe: Etwa 2,51 Meter
- Höchstgeschwindigkeit: Bis etwa 72 km/h
- Fahrbereich: Je nach Einsatzbedingungen etwa 280 bis 320 Kilometer
- Material: Resin
- Herstellung im 3D-Druckverfahren
- Detailreiche Ausführung
- Unbehandelt und unbemalt
- Die Stützstrukturen werden bis zu ca. 80 % entfernt
- Weitere modellbautypische Nacharbeiten können erforderlich sein
- Ideal zum individuellen Grundieren, Bemalen und Altern
- Geeignet für Panzerabwehrstellungen, Feuerunterstützung sowie US-Army-, USMC- und alliierte Dioramen des Zweiten Weltkrieges
Wichtiger Hinweis
Durch das Resin-3D-Druckverfahren können produktionsbedingt leichte Druckspuren, kleine Unebenheiten oder Reste der Stützstrukturen vorhanden sein. Diese sind kein Reklamationsgrund und können mit üblichen Modellbauwerkzeugen nachbearbeitet werden.
Das Modell wird unbehandelt und unbemalt geliefert. Eventuell gezeigte bemalte Darstellungen dienen lediglich als Beispiel dafür, wie das fertiggestellte Modell aussehen kann.
Kein Spielzeug. Modellbauartikel für erwachsene Sammler und Modellbauer.
Je nach Modell, Maßstab und Bauweise können fertigungsbedingte Merkmale wie feine Druckstrukturen, minimale Stützpunktspuren oder leichte Nachbearbeitung erforderlich sein. Diese Eigenschaften sind typisch für hochauflösende Resin-3D-Drucke.
Wichtige Hinweise
✔ Lieferung erfolgt unbemalt, sofern nicht anders angegeben.
✔ Resin-Modelle sind filigran und sollten vorsichtig behandelt werden.
✔ Bitte Maßstab und Größe vor dem Kauf prüfen.
✔ Produktbilder dienen teilweise der Veranschaulichung.
✔ Kein Spielzeug – nicht geeignet für Kinder unter 14 Jahren.
Sicherheitshinweis
Resin-Modelle können empfindliche oder spitze Bauteile enthalten. Nicht geeignet für Kinder. Eventuelle Resin-Rückstände sollten nicht mit Haut oder Augen in Kontakt kommen.
Weitere Modelle unter www.MoBau-Factory.de